Ortsportrait

Eppenschlag: Am Tor des Nationalparks

An der westlichen Grenze des Landkreises Freyung-Grafenau, direkt an der so genannten Ostmarkstraße, der heutigen Bundesstraße 85, liegt die schmucke Ortschaft Eppenschlag. Der Name des Ortes verweist auf den legendären Gründer Eppo, der hier Wald schlug. 1395 standen dort acht Güter, die erst zur Herrschaft Hals gehörten und schließlich 1415 an das Domkapitel Passau gerieten. Durch das Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige Gemeinde. 1830 brannte das Dorf fast vollständig ab, 1875 und 1899 gab es kleinere Brände. Seit 1901 besitzt Eppenschlag eine eigene Kirche. Im Jahre 1914 wurde Eppenschlag zur Expositur und sieben Jahre später zur eigenen Pfarrei. In den letzten Kriegswochen 1945 wurde der Ort zu großen Teilen zerstört. Im Zuge des Wiederaufbaus schuf man die Volksschule mit Lehrerwohnhaus, ein Gemeindehaus und weitere kommunale Einrichtungen. Maßvolle Ausweisung von Gewerbe- und Baugebieten ermöglichten eine gesunde Entwicklung. Die Flurbereinigung für das Vorfeld des „Nationalpark Bayerischer Wald“ und mehrere Dorferneuerungen brachten weitere erhebliche Verbesserungen für die ehemals rein landwirtschaftlich strukturierte Gemeinde. So bietet die Gemeinde Eppenschlag ihren rund 1.000 Einwohnern und ihren Urlaubsgästen einen attraktiven Wohn- und Erholungsraum mit einem aktiven Vereinsleben und einem breiten Freizeitangebot.