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Feierliche Erstkommunion in der Pfarrkirche St. Katharina

Auf das Fest des ersten Kommunionempfangs freuten sich acht Eppenschlager Kinder (Corona bedingt aufgeteilt in 2 Vierergruppen) mit strahlenden Augen. Pfarrvikar Antony konnte hierzu am 25.07. die diesjährigen Erstkommunikanten in der Christlichen Gemeinschaft begrüßen.

Zu Beginn rief der Priester die Erstkommunionkinder einzeln namentlich mit ihrer brennenden Kerze zu sich und segnete das Licht, das ein Zeichen der Taufe darstellt. Er bat Jesus Christus, das Leben der Kinder hell zu machen, ihnen Zuversicht zu schenken und dass sie ihre Freude auch an andere Menschen weitergeben können. Im Kyrieruf äußerten die Erstkommunionkinder ihr Vertrauen auf Gott. Mit ansprechenden, erfrischenden Liedern, die die Kinder mit Frau Mathilde Resch-Karger und Frau Heike Käser während der Vorbereitungszeit einstudierten, wurde die Feierstunde richtiggehend lebendig. Frau Käser umrahmte den Gesang mit der Gitarre.

Pfarrvikar Antony erzählte in seiner Ansprache zunächst eine Geschichte eines durch ein heftiges Feuer in Not geratenen Kindes, das und um die Hilfe seines Vaters rief. Der Papa schrie ihm zu: „Spring, auch wenn du mich wegen des Rauchs nicht sehen kannst“. Das Kind überwand seine Angst und vertraute seinem Vater, der das Kind auch sicher auffing. Auch im Evangelium war die Geschichte eines zweifelnden Petrus zu hören. Hier war Jesus zur Stelle und sagte „Hab Vertrauen, ich bin da.“ Auch wenn wir Gott nicht sehen können - er hat immer einen Blick auf jeden einzelnen und wir dürfen auf ihn vertrauen.

Die Erneuerung des Taufversprechens und die Gedanken der Fürbitten basierten dann immer wieder auf dem Thema der Kommunionvorbereitung „Vertrau mir ich bin da“. Zur Gabenbereitung brachten die Kinder in einer „Prozession“ ein Kreuz (zum Zeichen des Glaubens), Wein (als Zeichen der Freude), Hostien (das lebendige Brot-Zeichen) und Wasser (das zum Leben benötigt wird) an den Altar. Nach der Wandlung von Brot und Wein kam der große Moment für die Erstkommunion Kinder, denn sie erhielten nun zum ersten Mal das Brot des Lebens. Es soll ihre Herzen öffnen für die Liebe Jesus Christus, die notwendig ist für das Leben.

Im Schluss- und Segensgebet dankte Pfarrvikar im Namen der Erstkommunionkinder für diesen gesegneten Tag und betete um die ewige Verbundenheit mit Jesus Christus in ihrem Leben. Ein weiterer Dank ging an die Orgelmusik (Manuela Denk) und die Geigenbegleitung (Birgit Sinnhuber) sowie an alle weiteren Helfer und Helferinnen.