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Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung bei der FFW Eppenschlag

Bei herrlichem Sonnenschein traten 28 Feuerwehrmänner und –frauen der FFW Eppenschlag zur Abnahme der Prüfung „THL-technische Hilfleistung“ an. Angetreten waren die Prüflinge in 4 Gruppen, da es aufgrund der hohen Teilnehmerzahl nicht möglich war die Prüfungen in 3 Gruppen durchzuführen. Die Schiedsrichter würdigten das besonders, da es ja notwendig ist, dass einige sich zweimal der Prüfung unterziehen mussten.

Hervorragend auf die Prüfung vorbereitet, federführend durch den stv. Kommandanten Martin Tanzer, meisterten alle nahezu fehlerlos die gestellten Aufgaben. Gefragt war bei der praktischen Aufgabe, die Lageerkundung durch den Gruppenführer-in, der Aufbau einer Verkehrsabsicherung, Absicherung gegen Brandgefahr mittels Löschangriff, die Bereitstellung aller notwendigen Rettungsgeräte vom Rettungsspreizer, -schere, Unterbaumaterial und vieles mehr auch die Betreuung der verunfallten Person. Das alles muss innerhalb von 240 Sekunden erfolgen, d.h. alle Griffe müssen einwandfrei sitzen.

Zudem mussten die Gruppenführer und -innen bei umfangreichen Fragebögen ihr Wissen nachweisen und die Mannschaft bei der Gerätekunde ihr Können unter Beweis stellen. Dabei muss der Verladeort im Feuerwehrfachzeug aus dem Gedächtnis genannt, anschließend das entsprechende Gerät einsatzbereit gemacht und die benötigten Einsatzgrundsätze genannt werden können.

Bei der anschließenden Überreichung der Leistungsabzeichen im Vereinslokal „Beim Obern Wirt“ dankte Erster Kommandant Christian Molz vor allem seinem Stellvertreter Martin Tanzer für die großartige Unterstützung bei der Ausbildung der Prüflinge. Lob gab es auch für die Schiedsrichter, die für die Prüfungsabnahme ihre Zeit opfern. Auch die umsichtige ruhige, genaue und wenn notwendig belehrende Abwicklung der Prüfungsabnahme empfand er als sehr angenehm, kein Vergleich mehr zum früher praktizierten „Barraston“.

Vor der Verleihung der Abzeichen brachten die Schiedsrichter ihre Anerkennung für die Top-Ausbildung, die saubere fast fehlerfreie Arbeit und für die hervorragende Ausrüstung der Eppenschlager Feuerwehr zum Ausdruck. Imponiert hat ihnen vor allem die hohe Anzahl der Teilnehmer.

Bürgermeister Peter Schmid lobte in seinem Grußwort den Zusammenhalt, der in der heutigen „Handyzeit“ nicht mehr so oft zu finden ist. Die absolute Notwendigkeit der Freiwilligen Feuerwehren erläuterte er in einem kleinen Rechenbeispiel, was eine Berufsfeuerwehr im 2 oder 3-Schichtbetrieb kosten würde. Das wäre schlicht unbezahlbar für die Kommunen. Als kleinen Dank seitens der Gemeinde gab es, wie in Eppenschlag seit jeher üblich, für den Prüfling ein Essen und 2 Getränke. (mr)