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Drei Tage lang volles Zelt

Mit dem Eppenschlager Pfingstfest startet die Region regelmäßig in die Saison der Volksfeste. Auch dieses Jahr sorgten zahlreiche Besucher für ein brechend volles Zelt an allen drei Abenden und beste Stimmung. Schon der Auftakt am Freitag war ganz nach dem Geschmack der beiden veranstaltenden Vereinen, dem Wintersportverein und der Freiwilligen Feuerwehr.

Bei bestem Frühsommerwetter trafen sich die Besucher zum Standkonzert auf dem Dorfplatz. Angeführt von der Marktkapelle Schönberg und der Jugendblaskapelle Kirchdorf zog man in einem langen und bunten Zug in das Festzelt. Mit zwei gekonnten Schlägen zapfte Bürgermeister und Schirmherr Christian Süß das erste Faß an, so dass keiner verdursten musste, bevor er die zahlreiche Gäste begrüßte. Neben Landtagsabgeordneten Max Gibis war auch Landrat Sebastian Gruber sowie zahlreiche Vertreter der umliegenden Gemeinden gekommen. Am Abend griffen die Original Tiroler Spitzbuben zu den Instrumenten und sorgten wie schon im Vorjahr für beste Pfingstfeststimmung.

Am zweiten Abend lockte die Band „Keep Cool“ zahlreiche Feierwütige auf den Festplatz. Bei lauen Temperaturen ließen es sich viele Gäste schon vor dem Festzelt gut gehen, während es im Inneren brodelte. Sogar eine Gruppe aus St-. Petersburg hatte sich an diesem Abend auf dem Pfingstfest eingefunden. Spätestens ab zehn Uhr war sowohl außen wie auch Innen kein Platz mehr zu bekommen. Trotz der großen Zahl an Besuchern hatte der eigens engagierte Sicherheitsdienst nicht viel zu schlichten. Und auch die Sanitäter mussten nur die ein oder andere Abschürfung behandeln.

Traditionell mit einem Frühschoppen startete man am letzten Tag den Festbetrieb. Die Klingenbrunner Dorfblosn sorgten mit echter handgemachter Volksmusik für die passende Atmosphäre. Nachmittags fesselte die Zauberfee Waltraud mit ihrem Auftritt die jüngsten Festbesucher. Sie zeigte, dass die Eppenschlager Kinder zwar sehr gut Eier legen können, beim kunterbunten Hasenschwanz war jedoch etwas mit dem Zauberspruch schief gelaufen.

Nicht schief lief es aber am letzten Abend. Mit der Showband „Highlife“ hatten die Organisatoren wieder eine glückliche Hand bewiesen. „So war das Zelt am dritten Abend in Folge wieder gefüllt bis auf den letzten Platz“, wie der Vorsitzende des Wintersportvereins Christoph Reith berichtete.

Für die zahlreichen Helfer der beiden ausrichtenden Vereine war am Morgen danach jedoch noch nicht an Ausschlafen zu denken. Ein letztes Mal motivierten Christoph Reith und der Vorsitzende der Feuerwehr Robert Meier seine Mitglieder. Kaum dass der letzte Akkord verklungen war und die letzten Gäste das Gelände verließen, wurde aufgeräumt und das große Festzelt abgebaut. So war am Mittag des Pfingstmontags nur noch grüne Wiese zu sehen, auf der noch ein paar beladene Anhänger herumstanden, wo noch wenige Stunden vorher ausgelassen gefeiert wurde. Erst dann setzten sich alle Helfer zu der verdienten Brotzeit und der allerletzten Maß an Pfingstfestbier zusammen.

 

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