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Geld aus München für schnelles Internet

Geplant und gebaut wird an allen Ecken und Enden, so scheint es, wenn man die Vielzahl an Kabelbaustellen sieht. Doch noch sind Teile der Gemeinden nicht an das schnelle Internet, auch Breitbandnetz, angeschlossen. Damit der Weg fortgesetzt werden kann, sind die Bürgermeister der Gemeinden Eppenschlag Christian Süß und Schöfweg Martin Geier ins Finanzministerium gefahren, um sich die Förderbescheide für die nächsten Ausbaustufen persönlich vom Minister abzuholen.

„Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, so Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Bescheide. So wird der Ausbau in Schöfweg mit 317 000 Euro und der Ausbau in der Gemeinde Eppenschlag mit 524 000 Euro gefördert.

Das Finanzministerium teilte mit, dass bayernweit bereits über 97 % (1.995) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.684 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von über 730 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen Eppenschlag und Schöfweg mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung zu erreichen.

Am 1. Juli 2017 startete mit dem Höfebonus die zweite Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. Damit sollen vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit Glasfaser (FTTB) erschlossen werden. „Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen. Das sind vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Gerade diese Gemeinden wollen wir beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen zusätzlich unterstützen“, hob Söder hervor, „Damit können künftig auch kleine Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Bayern braucht flächendeckend schnelles Internet.“