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Unterstützung für Helfer vor Ort

Die Bürgerstiftung Eppenschlag übergibt den Jahreserlös von fast 2540 Euroan verschiedene gemeinnützige Organisationen. Der Stiftungsrat beschloss, in diesem Jahr unter anderem die Helfer vor Ort, die Krabbelgruppe und die Kinderklinik Regensburg zu unterstützen.

Eine stolze Summe von fast 2540 Euro können die Stiftungsräte an gemeinnützige Zwecke übergeben, darunter 500 Euro für die „Helfer vor Ort“.

Wenn es länger dauert, bis Notarzt oder Rettungswagen in die entfernten Winkel ihres Einsatzgebietes kommen, leisten die Helfer vor Ort wertvolle Hilfe. Eine Hilfe, die bei Reanimationen lebensrettend sein kann, erzählt der Leiter Jürgen Schönberger. Seit 2009 rückt die Bereitschaft der 18 Mitglieder starken Gruppe aus, wenn sie von der Rettungsleitstelle alarmiert werden, und das geschieht etwa 160 Mal im Jahr. Die Helfer vor Ort der Spiegelauer Bereitschaft sind nicht nur fit in Erster Hilfe, sondern haben sich zusätzlich noch mindestens als Rettungsdiensthelfer qualifiziert. Neben der umfangreichen Ausbildung leisten die Mitglieder im Jahr 6000 bis 7000 Stunden Bereitschaft. „Die Finanzierung ist jedoch sehr schwierig“, erzählt Bereitschaftsleiter Thomas Büchler, „denn für unsere Einsätze bekommen wir keine Vergütung. Sowohl unsere Ausrüstung wie auch unser Einsatzfahrzeug müssen wir über Spendengelder finanzieren.“ In ihren Einsätzen decken Sie nicht nur das Gebiet Riedlhütte, Spiegelau und Klingenbrunn ab, sondern fahren auch nach Wolfertsschlag oder Eppenschlag. Deshalb beschloss der Stiftungsrat in seiner letzten Sitzung, die Helfer vor Ort mit einer Spende von 500 Euro zu unterstützen.

Gemäß Stiftungszweck kommen die jährlichen Erlöse gemeinnützigen Zwecken in der Heimat zu Gute. So konnten neben den Helfern vor Ort in diesem Jahr unter anderem die Krabbelgruppe Eppenschlag und die Kinderklinik Regensburg bedacht werden.

Für ihre Arbeit ist auch die  Bürgerstiftung Eppenschlag von Spenden abhängig. Diese werden unmittelbar für die Zweckverwirklichung der Stiftung verwendet. Bis zu 20% des Gesamtbetrages der Einkünfte sind als Sonderausgaben jährlich abzugsfähig. Eine weitere Einnahmequelle der Bürgerstiftung sind die Erträge aus dem Stiftungsvermögen. Mit einer Zustiftung zu Lebzeiten oder einer Berücksichtigung im Erbvertrag oder testament haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mit einer Zustiftung Stiftungsvermögen zu erhöhen. Aus den Erträgen der Vermögensanlage werden die Stiftungszwecke dauerhaft verfolgt.