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Gemeindehaus soll mit Leben gefüllt werden

Die Bauarbeiten am Eppenschlager Gemeindehaus gehen dem Ende zu. Die Räume in den oberen Geschossen erstrahlen schon im neuen Licht, eine großzügige Küche ist eingebaut. Jetzt muss die alte Holztreppe noch instandgesetzt werden und Treppenhaus und Flure warten auf die Bodenbeläge. Sorgen bereitet das Untergeschoss, wo die Wände noch feucht sind. Doch Bürgermeister Peter Schmid ist sich sicher, dass dieses Problem in den nächsten Wochen gelöst werden kann.

Auch wenn ein Feuchtigkeitsproblem im Untergeschoss die Gestaltung der Außenanlagen noch nicht zulassen, sind sich Bürgermeister Peter Schmid (Mitte) und seine Stellvertreter Thomas Reith (rechts) und Michael Perl (links) sicher, dass sie das Haus im Herbst in Betrieb nehmen können.

Es ist schließlich ein altes Gebäude, das „Haus der Bäuerin“. Erbaut wurde es in den ersten Nachkriegsjahren und diente schon damals der Dorfgemeinschaft, erzählt Max Peindl. So stand hier eine gemeinschaftlich genutzte Waschmaschine. Auch wurde in den Räumen gemeinschaftlich Most gepresst oder auch geschlachtet. Später fand die Gemeinde Eppenschlag hier ihren Sitz, bis diese mit der Gründung der Verwaltungsgemeinschaft nach Schönberg kam. Der markante Turm diente der Feuerwehr zur Trocknung der Schläuche. In Zukunft soll darin ein Aufzug den barrierefreien Zugang zu den Räumen ermöglichen.

„Ich bin dankbar, dass wir als Gemeinde in diesem Haus eine Heimat finden werden. Jetzt liegt es an uns, das Haus mit Leben zu füllen“, so Bürgermeister Schmid zu den Eppenschlager Vereinsvertretern. Schmid hatte diese zusammengeholt, um gemeinsam ein Nutzungskonzept für das Gemeindehaus zu entwickeln. Viele hatten das Haus noch nicht oder schon lange nicht mehr von innen gesehen und ließen sich durch die neuen Räumlichkeiten führen. Eine möglichst flexible Möblierung soll eine vielfältige Nutzung erlauben, von der Gymnastikgruppe bis hin zur Trauung. Auch möchte Peter Schmid hier regelmäßig Bürgersprechstunden abhalten und gemeinsam mit Mitarbeiterin Eva Schneider den Bürgerinnen und Bürgern bestimmte Verwaltungsdienstleistungen anbieten. „So können wir gerade den älteren Menschen den Weg ins Schönberger Rathaus ersparen“, so der Plan von Peter Schmid.