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Mehr Tops als Flops in Eppenschlag

Gemeinsam mit Kreisjugendpflegerin Martina Kirchpfennig lud Bürgermeister alle Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren zum ersten Jugendforum. Mit 25 Teilnehmern und großem Einsatz und Interesse überraschten die Jugendlichen die Organisatoren.

Mit großem Engagement und Ernsthaftigkeit arbeiteten die Teilnehmer des Jugendforums an der Zukunft ihrer Gemeinde.

Deutlich mehr positive als negative Punkte sammelten sich an der Tafel von Kreisjugendpflegerin Martin Kirchpfennig.

Was findest du an deinem Wohnort toll? Worauf willst du auf keinen Fall verzichten? Mit diesen Fragen empfing Kreisjugendpflegerin Martina Kirchpfennig die zahlreichen Jugendlichen, die der Einladung der Gemeinde zum ersten Jugendforum gefolgt waren. Rosa mit ihrem Gemischtwarenladen, der Skilift und der Freizeitpark standen hier ganz oben in der Gunst der Jugendlichen. Aber auch das Pfingstfest wurde auf viele Karten geschrieben.

Doch auch negative Punkte duften genannt werden. Viele Beiträge drehten sich hier um den Weiher, wo Schilder zum Beispiel das Hereinspringen verbieten. Bei manchen Punkten konnte Bürgermeister Peter Schmid sofort Stellung nehmen und kündigte zum Beispiel an, dass für die Fahrradstrecke oder auch den Freizeitpark Pläne erarbeitet werden. Kreisjugendpflegerin Martina Kirchpfennig regte an, hierbei auch die jungen Menschen mit einzubinden.

Auf der Wunschliste des Jugendforums standen so auch viele Wünsche im Zusammenhang mit dem Freizeitpark. Ein Fußballtor, mehr Spielmöglichkeiten oder auch eine Toilette fänden viele Anwesende gut. Aber auch weitere Einkaufsmöglichkeiten oder sogar eine Gaming-Veranstaltung konnte sie sich in Eppenschlag gut vorstellen.

Im Anschluss bekamen die Jugendlichen einen Einblick in das neue Gemeindehaus. Von den anwesenden Gemeinderäten wurden sie in kleinen Gruppen durch den neuen Mittelpunkt des Ortes geführt.

Wieder zurück im Forum konfrontierte Kirchpfennig die Teilnehmer mit dem Satz: „Stell dir vor, es gäbe einen Jugendraum.“  Damit stieß sie auf ein breites Interesse. So wurden schnell weitere Ideen gesammelt, Tage und Uhrzeiten festgehalten, für. Spieleabende, um mit Freunden zu reden und auszuspannen und neue Dinge auszuprobieren. Aber auch Filme schauen und Musik hören stand auf der Wunschliste der Jugendlichen.

„Bei der Ortsentwicklung gerät die junge Generation manchmal etwas aus dem Blick. Doch wenn es um die Zukunftsfähigkeit der Orte geht, sind die jungen Menschen die Hoffnungsträger“, so die Kreisjugendpflegerin, „heute Abend sind fast ein Viertel der Jugendlichen gekommen. Und da soll einer sagen, die jungen Menschen interessieren sich nicht für die Gemeinde.“

Das Forum soll der Auftakt für einen Beteiligtenprozess sein, in dem sich die Jugendlichen mit eigenen Ideen einbringen sollen und diese dann auch umsetzen. Im Nachgang wird Martina Kirchpfennig die Gemeinde beraten, wie die Ideen aus dem Jugendforum fortgeführt werden könnten.

Dass die Gedanken der jungen Eppenschlager Generation durchaus ernst genommen werden soll, zeigte sich auch an der Anwesenheit der beiden Jugendreferenten Norbert Schiller und Martin Binder sowie des zweiten und dritten Bürgermeisters Thomas Reith und Michael Perl.

„Ich kann euch nicht alles versprechen, ich verspreche euch aber, dass es mir sehr wichtig war mit euch zu sprechen. Wir werden diese Wünsche ernst nehmen, im Gemeinderat diskutieren und uns sehr bald wieder bei euch melden“, verabschiedete der Bürgermeister die Teilnehmer nach einem intensiven Abend.