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Erste Unternehmer-Workshop; Gastronomie, Handel und Gewerbe sollen von der Entwicklung profitieren

Ein positives Bild von den Entwicklungsmöglichkeiten seiner Gemeinde entwarf Eppenschlags Bürgermeister Peter Schmid auf dem ersten Unternehmertreffen der Gemeinde. Mit dem Vorantreiben der Innenentwicklung möchte er Familien, Nachwuchs und Fachkräfte in seine Gemeinde bringen oder dort halten.

Bürgermeister Peter Schmid und die Projektkoordinatoren des Ilzer Landes Michael Hasenberger und Volker Ernst stellten sich den Unternehmen der Gemeinde vor.

Als erstes unterzeichnete der Gastronom Josef Steininger (Zum Fürst’n, Daxberg) den Aufnahmeantrag und bekam das Schild „Unternehmen im Ilzer Land“ überreicht.

„Nach dem Prinzip ‚Innen vor außen‘ müssen wir die Leerstände beleben. Es ist nicht gut, wenn alte Häuser leer stehen „und bestehende Bauplätze die einfach nur brachliegen, so Peter Schmid. Trotz dem Thema „Innen vor Außen“ brauchen wir ein innovatives neues Baugebiet für Familien und auch für 2 Personen Haushalte und Single. Auch für Gewerbebetriebe soll Platz und neue Möglichkeiten geschaffen werden.

Schmid hatte alle Unternehmer seiner Gemeinde zu einem Treffen eingeladen. Viele nutzten die Chance, aus erster Hand von den Plänen der Gemeinde zu erfahren. Eine große Chance für Unternehmer sah Schmid auch in dem Titel „Genussdorf Eppenschlag“. Hier könne Eppenschlag ein echtes Alleinstellungsmerkmal aufbauen, wovon nicht zuletzt auch Handel und Gewerbe profitieren können.

Dabei baut Schmid auch auf die Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden des Ilzer Landes. So wurden gleich zwei Vertreter des interkommunalen Verbundes eingeladen, den Unternehmern aktuelle Projekte vorzustellen. Volker Ernst stellte das Projekt ILE.DIGITAL vor. „Als digitales Abbild eines Dorfplatzes soll das Online-Portal vielfältige Informationen für die Bürgerinnen und Bürger bereitstellen. Wo ist was los? Wer macht was? Wer kann was? Wer bietet was an?“ Das Portal sei technisch weitgehend fertiggestellt. Nun ginge es darum, es mit Leben zu füllen. Ernst lud die Unternehmen ein, sich hier zu beteiligen, um auch in einer immer digitaler werdenden Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Dazu sei das Ilzer Land mit Forschungs- und Gründerzentren eng vernetzt. Das Bild des rückständigen Bayerischen Waldes habe man bereits erfolgreich abgelegt. „Unser negatives Image ist vollkommen weg. Wir sind mit dem Ilzer Land eine Beispielregion“, so Hasenberger. Der Mittelstand muss im Bereich der Digitalisierung bereits jetzt mit den Großunternehmen konkurrieren können. Optimierte Prozesse, in denen beispielsweise ein Ersatzteil schon produziert und versendet wird, bevor ein Schaden eintritt, zeigen Wege, die auch kleinere Unternehmen nutzen könnten. Ein Gedanke, den auch Michael Hasenberger aufgriff. Der Projektkoordinator für das Handlungsfeld Wirtschaft stellte die konkrete Frage, wie Unternehmen in Zukunft Geld verdienen können.

Ein Kernelement des Ilzer Landes sei auch das Unternehmernetzwerk. Hasenberger stellte den Zusammenschluss im Ilzer Land vor und stieß dabei auf großes Interesse der Unternehmer.

 

Als erstes unterzeichnete der Gastronom Josef Steininger (Zum Fürst’n, Daxberg) den Aufnahmeantrag und bekam das Schild „Unternehmen im Ilzer Land“ überreicht. Schmid lobte auch Josef Steininger als einen sehr fleißigen und kreativen Unternehmer in der Gastronomie und er ist stolz auf solche Betriebe.

Bürgermeister Peter Schmid verabschiedete seine Eppenschlager Unternehmer mit den Worten, wir sehen uns wieder bei der ersten Tafelrunde mit Referenten, Kommunikation und Genuss.