Gemeinde Eppenschlag

Ein Kämmerer mit Leib und Seele

Die Urkunde für die Versetzung in den Ruhestand überreichten Bürgermeister Martin Pichler und Geschäftsleiter Helmut Hörtreiter.
Ganze acht ehemalige und aktive Bürgermeister, waren anwesend, die mit dem ehemaligen Kämmerer Konrad Trauner zusammengearbeitet haben.

Konrad Trauner in den Ruhestand verabschiedet

Konrad Trauner war ein Kämmerer mit Leib und Seele, attestierte ihm sein Nachfolger im Amt und jetzige Schönberger Bürgermeister Martin Pichler. Er kümmerte sich um die Zahlen, damit das öffentliche Leben funktioniert. Über 40 Jahre seines Dienstlebens arbeitete Konrad Trauner im Schönberger Rathaus, zunächst für die Marktgemeinde Schönberg, nach der Gründung der Verwaltungsgemeinschaft dann auch für die Gemeinden Eppenschlag, Innernzell und Schöfweg.

,Von seinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen über die Feier zunächst in Unkenntnis gelassen, freute sich Konrad Trauner sichtlich über die große Zahl an Gästen, die sich zu seiner Ruhestandsversetzung ins Schönberger Rathaus eingefunden hatten, darunter neben der stellvertretenden Landrätin Helga Weinberger, zahlreichen aktiven und ehemaligen Bürgermeistern und Gemeinderäten auch viele Wegbegleiter aus dem langen Berufsleben.

Zunächst begann er seinen Dienst am 1. September 1965 im Landratsamt Grafenau. Der Blick in die Gesetzesbücher an seinem ersten Tag in dem Amtsgebäude, in dem heute das Grafenauer Finanzamt untergebracht ist begeisterte dem jungen Anwärter nur wenig, doch die tägliche Arbeit und die Praxis überzeugten Konrad Trauner dann doch schnell von der Tätigkeit in der Verwaltung. Nach seiner Ausbildung wechselte er an die Regierung von Niederbayern. Sei Büro – er teilte es mit zwei Kollegen aus dem Landkreis Regen – war dort schnell als das „Waidler-Stüberl“ bekannt.

Nach dem Wehrdienst bemühte sich die Marktgemeinde um den strebsamen jungen Mann, der sich für den gehobenen Veraltungsdienst qualifizierte und bald schon die Kasse Schönbergs und später der Verwaltungsgemeinschaft übernahm. Eine effiziente und bürgernahe Verwaltung waren sein Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, nahm das Rathaus oft mehr Zeit ein als die Familie. Dies würdigte auch Bürgermeister Martin Pichler, der sich bei Ehefrau Hannelore Trauner mit einem großen Blumenstraß bedankte.

Gut schaukeln in Eppenschlag

Sofort ausprobierte wurde die neue Schaukel im Freizeitpark. Es freuen sich darüber Alferd Gilg, Christian Süß und Karl Reith.

Spenden unterstützten die Beschaffung neuer Spielgeräte in Eppenschlag und Marbach

Der Freizeitpark in Eppenschlag ist ein beliebter Treffpunkt für die Eppenschlager Bürger. Besonders die Kinder mögen das weitläufige Gelände am Klopferbach, das zu vielen Spielen einlädt. Doch an den aufgestellten Schaukeln nagte der Zahn der Zeit, ebenso an der Schaukel auf dem Spielplatz in Marbach. Eine Erneuerung der beliebten Spielgeräte war unumgänglich. „Wir haben uns für Ersatzbeschaffungen aus Robinienholz entschieden, da diese Holzart besonders widerstandsfähig und langlebig ist. Zudem verleiht diese Holzart den Schaukeln eine einzigartige Form“, erklärt Eppenschlags Bürgermeister Christian Süß.

Unterstützt wurde die Anschaffungen durch eine Spende des Altbürgermeisters Karl Reith. Bereits seit vielen Jahren ist er als St. Nikolaus im Gemeindegebiet unterwegs. Und so erhielt er auch im vergangenen Dezember zahlreiche freiwillige Spenden von besuchten Familien. Bei seiner Ernennung zum Altbürgermeister überreichte er schließlich die von ihm persönlich aufgerundete, stolze Summe von 500€ für gemeinnützige Zwecke. Weitere 250 Euro überreichte Alfred Gilg, Vorsitzender des Dartclubs „Prostada“, die mit dieser Spende ihr großes Herz für Kinder unter Beweis stellten.

„Die Gemeinde Eppenschlag und vor allem die jüngsten Gemeindebürger freuen sich über die neuen Spielgeräte“, bedankte sich Christian Süß bei den Spendern Dartclub „Prostada“ und Altbürgermeister Karl Reith.

Große Ehre für Karl Baumann

Karl Baumann wurde mit der Ehrenamtsnadel des Landkreises ausgezeichnet. Es gratulieren BLSV-Präsident Günther Lommer, 2. Bürgermeister Michael Binder und Landrat Sebastian Gruber.

Gründungsmitglied und ehemaliger Vorsitzender des WSV am Ehrenamtstag ausgezeichnet

„Wir sind stolz auf die unschätzbaren ehrenamtlich erbrachten Leistungen für die Menschen im Landkreis, wir sind stolz auf unsere ,stillen Stars‘ ". Worte des BLSV-Präsidenten Günther Lommer beim Ehrenamtstag des Landkreises Freyung-Grafenau im KuK in Schönberg, bei dem 28 verdiente ehrenamtliche Säulen des Sports mit der FRG-Ehrenamtsnadel ausgezeichnet wurden. Unter ihnen Karl Baumann aus Eppenschlag. 

Karl Baumann gehörte im Jahr 1981 zu den Gründungsmitgliedern des Vereins WSV Eppenschlag. Seit dieser Zeit war er jeweils zwei Jahre lang als Kassenprüfer und Schriftführer tätig. 1985 übernahm er das Amt des 1. Vorsitzenden, das er bis 2007 ausübte. In diesen 22 Jahren wurden viele sportliche Erfolge bis hinauf zu den Weltmeister- und Vizeweltmeistertiteln im Biathlon sowie der sportliche Aufstieg der Eisstockdamen bis in die Bundesliga erreicht. Die Nachwuchsarbeit beim WSV in dieser Zeit wurde mehrfach ausgezeichnet. Die Mitgliederzahl wurde in seiner Amtszeit mehr als verdoppelt. Durch sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement hat Karl Baumann Großes erreicht.

Jedes Jahr werden engagierte Personen aus einem bestimmten Bereich des gesellschaftlichen Lebens mit der Ehrenamtsnadel des Landkreises Freyung-Grafenau ausgezeichnet - heuer war es der Bereich „Sport“. „Dieses ist ein symbolisches Zeichen für die wertvolle Arbeit, die zum Wohle der Gemeinschaft geleistet wird“, so Landrat Sebastian Gruber, der mit Günther Lommer die Ehrenamtsnadel ansteckte.

Schönbergs neue Kämmerin

Bürgermeister Martin Pichler und Geschäftsleiter Helmut Hörtreiter begrüßen die neue Kämmerin Yvonne Marx-Edenhofer

Sie ist die neue Chefin über die Finanzen der Verwaltungsgemeinschaft Schönberg: Frau Yvonne Marx-Edenhofer ist seit ein paar Wochen Kämmerin der Marktgemeinde Schönberg. Der Posten war frei geworden, weil ihr Vorgänger, Martin Pichler zum 1. Bürgermeister gewählt wurde. Zusammen mit dem Geschäftsleitenden Beamten Helmut Hörtreiter begrüßte Pichler seine Nachfolgerin und wünschte ihr eine glückliche Hand für die anstehenden Aufgaben.

Nach dem Abitur absolvierte Marx-Edenhofer eine Berufsausbildung zur Bankkauffrau und bildete sich anschließend zur Bankfachwirtin fort. Nach ihrer Tätigkeit in der Bankbranche begann sie das dreijährige Studium an der Beamtenfachhochschule in Hof, welches sie als Dipl.-Verwaltungswirtin (FH) abschloss. Zuletzt war sie als Sachgebietsleiterin im Bereich Finanzwesen tätig.

Karl Reith mit Kommunaler Verdienstmedaille geehrt

Aus den Händen Gerhard Ecks erhielt Karl Reith die Kommunale Verdienstmedaille. (Bild: Bayerisches Staatsministeriums des Inneren)

"Karl Reith hat das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gemeinde geprägt", lobte Innenstaatssekretär Gerhard Eck die Leistungen des langjährigen Eppenschläger Bürgermeisters. Gemeinsam mit 35 anderen großteils ehemaligen Bürgermeisten wurde Karl Reith deshalb im Rahmen eines Festaktes im repräsentativen Thon-Dittmer-Palais in Regensburg die Kommunale Verdienstmedaille verliehen. Mit der Auszeichnung werden Personen geehrt, die sich insbesondere durch langjährige Tätigkeit als kommunale Mandatsträger verdient gemacht haben. 

Karl Reith habe in seiner langen Amtszeit zielgerichtet die stetige Aufwärtsentwicklung der ehemals rein landwirtschaftlich strukturierten Gemeinde vorangetrieben, so Gerhard Eck in seiner Laudatio. Der Innenstaatssekretär erwähnte unter anderem die Kanalisation, die Straßen- und Wegebaumaßnahmen und die Flurbereinigung. Er erinnerte an die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden", wo das Engagement mit Auszeichnungen auf Landkreis- und Bundesebene belohnt wurde.

Strahlender Start des Pfingstfestes 2014

Bei blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen ist das Pfingstfest 2014 gestartet. Den musikalischen Auftakt bot die Jugendblaskapelle Kirchdorf und der Spielmannszug Regen, der mit seinen farbenfrohen Kostümen nicht nur musikalisch sondern auch optisch eine Bereicherung war. Den Festzug begleitete dieses Jahr der prächtige Sechsspänner der Brauerei Falter. Auf dem Festgelände hatten die Helfer von WSV und Feuerwehr schon die ganze Woche perfekte Arbeit geleistet. "Am Montag hatten wir 30 Helfer am Platz, die das große Zelt in nur wenigen Stunden aufgebaut hatten", berichtete der Vorstand der Feuerwehr Robert Maier. Dazu hatten sich viele extra Urlaub genommen.

Und so fanden alle Gäste schnell einen Platz. Routiniert zapfte Altbürgermeister Karl Reith das erste Fass an, ohne dass auch nur ein Tropfen des kostbaren Gutes verloren ging.

Ein besonderes Qualitätsmerkmal sind auch dieses Jahr wieder die Top-Bands und Kapellen, die im Festzelt für Stimmung sorgen werden. So kommen am Freitag die "Draufgänger", eine junge Band, die so richtig einheizen wird. Am Samstag kommt "Keep Cool". Die 5 sympathischen Jungs rund um die beiden Front-Ladies Elke und Irene entwickelten sich zu einer der beliebtesten und erfolgreichsten Coverbands in Österreich.  Zum Frühschoppen am Sonntag spielen zunächst die Original Kernbeißer mit Kurt Müller am Akkordeon und Thomas Stadler an der Gitarre. Mittags bringen die Alpin Drums den Rhythmus der Bauernarbeit (Takt der Axt, das Rauschen der Sense, das Zischen des Melkens) auf die Bühne. Sie machen Musik mit allem, was sich auf einem Bauernhof finden lässt, ein mehrdimensionales, kraftvolles und aberwitziges Klangspektakel. Abends stürmt dann die Partyband Highlife die Bühne mit einer hochexplosiven Mischung aus Charthits, Rockklassikern, Pop und New Metal.

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>>> Bilder von Festug und Auftakt

Eppenschlag hat 1000 Einwohner - 42 mehr als gedacht

Ein Schulhaus und eine gesunde Dorfgemeinschaft machen Eppenschlag lebenswert.

Nur 80,2 Millionen Menschen leben in der Bundesrepublik. So das Ergebnis der Volkszählung. Bisher war man von 81,7 Millionen Einwohnern ausgegangen. Das bedeutet ein Minus von 1,5 Millionen Menschen oder gut 1 %. Auch der Landkreis Freyung-Grafenau hat 740 Einwohner weniger als angenommen.

Doch Eppenschlag beweist, dass es auch andes sein kann. In der Gemeinde wohnen 42 mehr Menschen als angenommen. Zum Stichtag des Zensus am 09.05.2011 waren es genau 1000 Einwohner. Mit einer Steigerung von 4,38 % setzte sich Eppenschlag an die Spitze des Landkreises. Gegen den Trend hat auch der  Markt Schönberg 134 Einwohner oder 3,56 % mehr. Darüber freut sich besonders der Kämmerer, der nun auf höhere Zuweisungen und Umlagen hoffen darf.

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