Gemeinde Eppenschlag

811,5 Stunden aktiver Dienst für die Gemeinschaft

Michael Fleck wird aus dem aktiven Dienst verabschiedet.
Kommandant Christian Molz bei seinem Bericht.
Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen wurden vorgenommen.

Jahreshauptversammlung der FFW Eppenschlag; Ehren-Kreisbrandinspektor Michael Fleck aus dem aktiven Dienst verabschiedet

811,5 Stunden leisteten die aktiven Feuerwehrler aus Eppenschlag im vergangenen Jahr, das sind 34 Tage, wie erster Kommandant Christian Molz in seinem Bericht ausrechnete. Davon waren 193 Stunden Einsatz. Zwar kein Brandeinsatz, doch wurde die Feuerwehr fünfmal zur technischen Hilfeleistung angefordert, leistete Sicherheitswachten und Absperrdienste. Großes Thema war auch die Ersatzbeschaffung für das in die Jahre gekommene LF 16. Eine Projektgruppe befasste sich intensiv mit verschiedenen Fahrgestell- und Aufbauherstellern und bereitet nun die europaweite Ausschreibung vor. Laut Kommandant Robert Meier wolle sich die Feuerwehr Eppenschlag mit einem nicht unerheblichen Beitrag an dieser Ersatzbeschaffung beteiligen.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung konnte Christian Molz Manuel Bauer, Marco Reitberger, Patrick Wagner und Josef Weber als Feuerwehrmänner in den aktiven Dienst aufnehmen. Hier trage die erfolgreiche Jugendarbeit Früchte, freute sich Molz. Dass dies auch in den nächsten Jahren so weiter gehen kann, berichtete Jugendwart Heinz ReitbergerZusätzlich trifft sich seit einem Jahr eine 15 Mitglieder große Jugendgruppe regelmäßig mit Kommandanten Christian Molz zu gemeinsamen Aktionen und Löschübungen.

Vorstand Robert Maier gab einen Einblick in das vielseitige Vereinsleben der Feuerwehr. Neben einem Kameradschaftsabend, dem Nikolausmarkt, dem Vereinsausflug in die Wachau gehörte das Pfingstfest zu den Höhepunkten im Jahr. Hier lobte Meier die gute Zusammenarbeit mit dem Wintersportverein und der Gemeinde und zog ein positives Fazit. Dass die Kasse der Feuerwehr auf die große Ausgabe gut vorbereitet ist, berichtete Kassier Martin Danzer. Durch eine sparsame Vereinsarbeit konnte auch in diesem Jahr wieder Geld für das große Ziel angespart werden.

Molz und Meier konnten im Rahmen der Jahreshauptversammlung einige Ehrungen und Beförderungen vornehmen (siehe unten). Doch eine Ehrung war den Eppenschläger Feuerwehrlern besonders wichtig: Sie verabschiedeten den ehemaligen Kreisbrandinspektor Michael Fleck aus dem aktiven Dienst. Christian Molz erinnerte an die Anfänge der Feuerwehr-Führungskraft, die aus der FFW Eppenschlag hervorging: „Es war ein Brand in Marbach, an dessen Löschung sich Michael Fleck als junger Mann beteiligte. Für ihn der Anlass, in die Freiwillige Feuerwehr einzutreten.“ Molz ließ den Werdegang Michael Flecks Revue passieren, erinnerte an die zahlreichen Lehrgänge, Leistungsabzeichen und Auszeichnungen, die er in seiner 46 Jahre langen aktiven Tätigkeit erlangte. „Nicht viele haben so viele Einsätze geleitet, viele schlimme Dinge und menschliches Leid gesehen. 47 Jahre Feuerwehrdienst und tausende Stunden, das macht nur ein Mensch, der Gutes tun will“, lobte Molz den Ehren-Kreisbrandinspektor.

Sichtlich gerührt bedankte sich Michael Fleck für die Ehrung und versprach, auch im passiven Stand da zu sein, wenn er gebraucht wird. Ein Angebot, das hinsichtlich der Ersatzbeschaffung des HLF20 gerne angenommen wird.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Christian Süß der Feuerwehr für das Engagement für das gesellschaftliche Leben in Eppenschlag und freute sich über die vielen Jugendlichen: „Es ist schön, als Bürgermeister zu hören, dass Jugend nachkommt und die ausscheidenden Feuerwehrlerer ersetzt werden können.

Kreisbandmeister Josef Füller ging zunächst auf die Ehrung seines ehemaligen Vorgesetzten Michael Fleck ein: „Ich danke Michael Fleck für die langjährige Zusammenarbeit, und dass du immer noch da bist, wenn du gebraucht wirst.“  Er berichtete über die Umstellung auf den Digitalfunk. Mittlerweile sei man im Endspurt. Die Notrufnummer 112 sei immer noch nicht so weit in den Köpfen der Bürger verankert, wie es sein sollte. 19222 wird in Kürze wegfallen. Auch erinnerte er an die Pflicht für Rauchwarnmelder.

Ehrungen und Ernennungen

Fleißigste Übungsteilnehmer (Ehrenamtskarte des Landkreises FRG): Johann Danzer, Martin Danzer, Thomas Reith, Franz Wildfeuer

Beförderung zum Feuerwehrmann: Manuel Bauer, Marco Reitberger, Patrick Wagner, Josef Weber

Beförderung zum Oberfeuerwehrmann: Simon Graf, Markus Meier,

Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann: Severin Peindl

Ehrungen für 10 Jahre aktiven Dienst: Martin Schreiner

Ehrungen für 25 Jahre aktiven Dienst: Johann Reiß, Christian Süß

Ehrungen für 30 Jahre aktiven Dienst: Fritz Garhammer, Franz Wildfeuer, Josef Reith, Peter Graf

Ehrungen für 40 Jahre aktiven Dienst: Reimund Fleck

Ehrungen für 50 Jahre Mitgliedschaft: Siegfried Uhrmann, Werner Käser, Josef Lendner

Ehrungen für 50 Jahre Mitgliedschaft: Max Reiß  

Marbacher gewinnen Gemeindeeisstockturnier

WSV Eppenschlag freut sich über großes Interesse – Wanderpokal geht reihum  

Viel Zeit und Arbeit ist zu investieren, um eine optimale Eisfläche auf einer Natureisbahn zu schaffen. Und so waren die Aktiven der Sparte Eisstock seit Beginn des Kälteeinbruchs damit beschäftigt, das Eis Schicht für Schicht aufzubauen.

Am Faschingswochenende konnte dann endlich das Gemeindeeisstockturnier, das ursprünglich bereits im Januar geplant war, ausgetragen werden. Insgesamt 18 Mannschaften, dessen Schützen aus dem Eppenschlager Gemeindegebiet entstammen oder Mitglied eines örtlichen Vereins sein mussten, traten an, um den Gemeinde-Eisstockmeister 2015 zu ermitteln.

Heuer konnte sich im Finale die Mannschaft des Marbacher Schnupferclubs (Eugen und Tobias Schwarzmann, Manfred Schneider u. Marco Lindner) gegen den Eppenschlager Schnupferclub durchsetzen und erhielten den im Jahr 2007 von Erhard Katzmarek gestifteten Wanderpokal überreicht. Das „kleine Finale“ um den dritten Platz entschied die Mannschaft des WSV Eppenschlag für sich; die Dorfgemeinschaft Fürstberg musste sich mit dem undankbaren 4. Platz begnügen.

Bürgermeister Christian Süß zeigte sich bei der anschließenden Siegerehrung sehr erfreut über das rege Interesse und dankte dem Ausrichter für die gute Durchführung.

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Eppenschlag, Innernzell und Schöfweg schließen sich dem Ilzer Land an

Die Gemeinden Eppenschlag und Innernzell sind neue Mitglieder im Ilzer Land, Schöfweg kommt am Ende des Jahres dazu. Hermann Baumann (links) und Manfred Eibl (2. von rechts) überreichen Christian Süß und Josef Kern die Ortschilder des Vereins.

Gemeindeverbund auf bald 12 Mitglieder angewachsen

 „Wir werden gefordert werden und wollen gefordert werden und aktiv mitarbeiten“, verkündete Schöfwegs erster Bürgermeister Martin Geier hinsichtlich der Entscheidung, der ILE Ilzer Land beizutreten. Wie schnell dies von den Bürgermeistern und Gemeinderäten der ILE (Integrierte ländliche Entwicklung) eingefordert wurde, überraschte dann doch Geier und seine Amtskollegen aus Innernzell und Eppenschlag Josef Kern und Christian Süß. So hatten die beiden Vorsitzenden Manfred Eibl und Hermann Baumann schnell ein Holzscheit zur Hand, auf dem die Bürgermeister lauthals um Aufnahme bitten mussten.

Zuvor begrüßte Bürgermeister Josef Kern die zahlreich erschienen Bürgermeisterkollegen und Gemeinderäte aus dem Ilzer Land im Saal des Gasthofes Ertl in Innernzell. Gemeinsam mit Christian Süß und Martin Geier hatte er zu einer gemütlichen Aufnahmefeier eingeladen, um sich kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. „Ohne ILEs wird es schwer werden. Gemeinschaften bilden und ausbauen ist Grundlage einer erfolgreichen Gemeindepolitik“, so Josef Kern. Martin Geier blickte zurück auf den Entscheidungsprozess in der Gemeinde Schöfweg. Nun habe man sich aber bewusst für einen Beitritt zum Ilzer Land entschlossen und wolle sich voll und aktiv einbringen.

Der Vorsitzende des Ilzer Landes, Perlesreuts Bürgermeister Manfred Eibl, bedankte sich für die schöne Geste der Einladung und versprach den Neumitgliedern, dass sie vollwertig und gleichberechtig neben den bisherigen Mitgliedsgemeinden aufgenommen werden: „Die Gleichwertigkeit ist im Ilzer Land ein grundlegendes Prinzip, ohne Hinblick auf Gemeindegröße oder politischer Zugehördigkeit.“

Und so überreichten Eibl und Baumann den Bürgermeistern von Eppenschlag und Innernzell ihr Ortschild, das bereits an der Ortseinfahrt auf die Zugehörigkeit im Ilzer Land hinweist. Schöfweg, das sich erst kurz zuvor für eine Mitgliedschaft im Ilzer Land entschlossen hatte, wird Ende des Jahres aufgenommen.

Spatenstich für die Abwasserbeseitigung

Sie sind dabei, eine halbe Million Euro zu vergraben: Tassilo Pichlmeier (Leiter Bauamt Technik VG-Schönberg), Erwin Schneider (IB Wolf), Herr Altendorfer (Firma Altendorfer), Herr Hackl (Polier Firma Altendorfer), Herr Alfred Brunner (IB Wolf), Christian Süß (1. Bgm. Eppenschlag).

Fast eine halbe Million Euro kalkulierte das Ingenieurbüro Wolf aus Grafenau wird die Gemeinde Eppenschlag bis im Herbst in den letzten Bauabschnitt der Abwasserbeseitigung investieren müssen. Dabei wird der Ortsteil Sommerau über eine neue Kanalleitung an das bestehende Kanalsystem im Eppenschlag angebunden. Auf der Höhe des Freizeitparks wird die neue Leitung an das Netz angebunden.

Von Fürstberg und Gschwendtnermühle aus wird das Abwasser zunächst zu einem neu zu errichtenden Pumpwerk geleitet. Von dort aus wird es direkt in die Kläranlage Kirchdorf-Eppenschlag gepumpt.

Auch in Marbach werden die Bagger anrücken. Aus wasserrechtlichen Gründen muss hier nach dem bestehenden Regenüberlaufbecken ein Regenrückhalteteich  und Retentionsteich geschaffen werden. Diese dienen als Puffer zum Beispiel bei starken Regenfällen, so dass der bestehende Kanal nicht überlastet wird.

Insgesamt fast 3 Kilometer Kanalrohre werden bei diesem ersten Bauabschnitt verbaut werden. Nun trafen sich die beteiligten Personen mit Bürgermeister Christian Süß zum ersten Spatenstich für diese Maßnahme, die bis Ende September 2014 beendet sein soll. Dann ist die Eppenschlager Abwasserentsorgung wieder ein großes Stück zukunftssicherer geworden.

Ein Kämmerer mit Leib und Seele

Die Urkunde für die Versetzung in den Ruhestand überreichten Bürgermeister Martin Pichler und Geschäftsleiter Helmut Hörtreiter.
Ganze acht ehemalige und aktive Bürgermeister, waren anwesend, die mit dem ehemaligen Kämmerer Konrad Trauner zusammengearbeitet haben.

Konrad Trauner in den Ruhestand verabschiedet

Konrad Trauner war ein Kämmerer mit Leib und Seele, attestierte ihm sein Nachfolger im Amt und jetzige Schönberger Bürgermeister Martin Pichler. Er kümmerte sich um die Zahlen, damit das öffentliche Leben funktioniert. Über 40 Jahre seines Dienstlebens arbeitete Konrad Trauner im Schönberger Rathaus, zunächst für die Marktgemeinde Schönberg, nach der Gründung der Verwaltungsgemeinschaft dann auch für die Gemeinden Eppenschlag, Innernzell und Schöfweg.

,Von seinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen über die Feier zunächst in Unkenntnis gelassen, freute sich Konrad Trauner sichtlich über die große Zahl an Gästen, die sich zu seiner Ruhestandsversetzung ins Schönberger Rathaus eingefunden hatten, darunter neben der stellvertretenden Landrätin Helga Weinberger, zahlreichen aktiven und ehemaligen Bürgermeistern und Gemeinderäten auch viele Wegbegleiter aus dem langen Berufsleben.

Zunächst begann er seinen Dienst am 1. September 1965 im Landratsamt Grafenau. Der Blick in die Gesetzesbücher an seinem ersten Tag in dem Amtsgebäude, in dem heute das Grafenauer Finanzamt untergebracht ist begeisterte dem jungen Anwärter nur wenig, doch die tägliche Arbeit und die Praxis überzeugten Konrad Trauner dann doch schnell von der Tätigkeit in der Verwaltung. Nach seiner Ausbildung wechselte er an die Regierung von Niederbayern. Sei Büro – er teilte es mit zwei Kollegen aus dem Landkreis Regen – war dort schnell als das „Waidler-Stüberl“ bekannt.

Nach dem Wehrdienst bemühte sich die Marktgemeinde um den strebsamen jungen Mann, der sich für den gehobenen Veraltungsdienst qualifizierte und bald schon die Kasse Schönbergs und später der Verwaltungsgemeinschaft übernahm. Eine effiziente und bürgernahe Verwaltung waren sein Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, nahm das Rathaus oft mehr Zeit ein als die Familie. Dies würdigte auch Bürgermeister Martin Pichler, der sich bei Ehefrau Hannelore Trauner mit einem großen Blumenstraß bedankte.

Gut schaukeln in Eppenschlag

Sofort ausprobierte wurde die neue Schaukel im Freizeitpark. Es freuen sich darüber Alferd Gilg, Christian Süß und Karl Reith.

Spenden unterstützten die Beschaffung neuer Spielgeräte in Eppenschlag und Marbach

Der Freizeitpark in Eppenschlag ist ein beliebter Treffpunkt für die Eppenschlager Bürger. Besonders die Kinder mögen das weitläufige Gelände am Klopferbach, das zu vielen Spielen einlädt. Doch an den aufgestellten Schaukeln nagte der Zahn der Zeit, ebenso an der Schaukel auf dem Spielplatz in Marbach. Eine Erneuerung der beliebten Spielgeräte war unumgänglich. „Wir haben uns für Ersatzbeschaffungen aus Robinienholz entschieden, da diese Holzart besonders widerstandsfähig und langlebig ist. Zudem verleiht diese Holzart den Schaukeln eine einzigartige Form“, erklärt Eppenschlags Bürgermeister Christian Süß.

Unterstützt wurde die Anschaffungen durch eine Spende des Altbürgermeisters Karl Reith. Bereits seit vielen Jahren ist er als St. Nikolaus im Gemeindegebiet unterwegs. Und so erhielt er auch im vergangenen Dezember zahlreiche freiwillige Spenden von besuchten Familien. Bei seiner Ernennung zum Altbürgermeister überreichte er schließlich die von ihm persönlich aufgerundete, stolze Summe von 500€ für gemeinnützige Zwecke. Weitere 250 Euro überreichte Alfred Gilg, Vorsitzender des Dartclubs „Prostada“, die mit dieser Spende ihr großes Herz für Kinder unter Beweis stellten.

„Die Gemeinde Eppenschlag und vor allem die jüngsten Gemeindebürger freuen sich über die neuen Spielgeräte“, bedankte sich Christian Süß bei den Spendern Dartclub „Prostada“ und Altbürgermeister Karl Reith.

Große Ehre für Karl Baumann

Karl Baumann wurde mit der Ehrenamtsnadel des Landkreises ausgezeichnet. Es gratulieren BLSV-Präsident Günther Lommer, 2. Bürgermeister Michael Binder und Landrat Sebastian Gruber.

Gründungsmitglied und ehemaliger Vorsitzender des WSV am Ehrenamtstag ausgezeichnet

„Wir sind stolz auf die unschätzbaren ehrenamtlich erbrachten Leistungen für die Menschen im Landkreis, wir sind stolz auf unsere ,stillen Stars‘ ". Worte des BLSV-Präsidenten Günther Lommer beim Ehrenamtstag des Landkreises Freyung-Grafenau im KuK in Schönberg, bei dem 28 verdiente ehrenamtliche Säulen des Sports mit der FRG-Ehrenamtsnadel ausgezeichnet wurden. Unter ihnen Karl Baumann aus Eppenschlag. 

Karl Baumann gehörte im Jahr 1981 zu den Gründungsmitgliedern des Vereins WSV Eppenschlag. Seit dieser Zeit war er jeweils zwei Jahre lang als Kassenprüfer und Schriftführer tätig. 1985 übernahm er das Amt des 1. Vorsitzenden, das er bis 2007 ausübte. In diesen 22 Jahren wurden viele sportliche Erfolge bis hinauf zu den Weltmeister- und Vizeweltmeistertiteln im Biathlon sowie der sportliche Aufstieg der Eisstockdamen bis in die Bundesliga erreicht. Die Nachwuchsarbeit beim WSV in dieser Zeit wurde mehrfach ausgezeichnet. Die Mitgliederzahl wurde in seiner Amtszeit mehr als verdoppelt. Durch sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement hat Karl Baumann Großes erreicht.

Jedes Jahr werden engagierte Personen aus einem bestimmten Bereich des gesellschaftlichen Lebens mit der Ehrenamtsnadel des Landkreises Freyung-Grafenau ausgezeichnet - heuer war es der Bereich „Sport“. „Dieses ist ein symbolisches Zeichen für die wertvolle Arbeit, die zum Wohle der Gemeinschaft geleistet wird“, so Landrat Sebastian Gruber, der mit Günther Lommer die Ehrenamtsnadel ansteckte.

Karl Reith mit Kommunaler Verdienstmedaille geehrt

Aus den Händen Gerhard Ecks erhielt Karl Reith die Kommunale Verdienstmedaille. (Bild: Bayerisches Staatsministeriums des Inneren)

"Karl Reith hat das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gemeinde geprägt", lobte Innenstaatssekretär Gerhard Eck die Leistungen des langjährigen Eppenschläger Bürgermeisters. Gemeinsam mit 35 anderen großteils ehemaligen Bürgermeisten wurde Karl Reith deshalb im Rahmen eines Festaktes im repräsentativen Thon-Dittmer-Palais in Regensburg die Kommunale Verdienstmedaille verliehen. Mit der Auszeichnung werden Personen geehrt, die sich insbesondere durch langjährige Tätigkeit als kommunale Mandatsträger verdient gemacht haben. 

Karl Reith habe in seiner langen Amtszeit zielgerichtet die stetige Aufwärtsentwicklung der ehemals rein landwirtschaftlich strukturierten Gemeinde vorangetrieben, so Gerhard Eck in seiner Laudatio. Der Innenstaatssekretär erwähnte unter anderem die Kanalisation, die Straßen- und Wegebaumaßnahmen und die Flurbereinigung. Er erinnerte an die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden", wo das Engagement mit Auszeichnungen auf Landkreis- und Bundesebene belohnt wurde.

Strahlender Start des Pfingstfestes 2014

Bei blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen ist das Pfingstfest 2014 gestartet. Den musikalischen Auftakt bot die Jugendblaskapelle Kirchdorf und der Spielmannszug Regen, der mit seinen farbenfrohen Kostümen nicht nur musikalisch sondern auch optisch eine Bereicherung war. Den Festzug begleitete dieses Jahr der prächtige Sechsspänner der Brauerei Falter. Auf dem Festgelände hatten die Helfer von WSV und Feuerwehr schon die ganze Woche perfekte Arbeit geleistet. "Am Montag hatten wir 30 Helfer am Platz, die das große Zelt in nur wenigen Stunden aufgebaut hatten", berichtete der Vorstand der Feuerwehr Robert Maier. Dazu hatten sich viele extra Urlaub genommen.

Und so fanden alle Gäste schnell einen Platz. Routiniert zapfte Altbürgermeister Karl Reith das erste Fass an, ohne dass auch nur ein Tropfen des kostbaren Gutes verloren ging.

Ein besonderes Qualitätsmerkmal sind auch dieses Jahr wieder die Top-Bands und Kapellen, die im Festzelt für Stimmung sorgen werden. So kommen am Freitag die "Draufgänger", eine junge Band, die so richtig einheizen wird. Am Samstag kommt "Keep Cool". Die 5 sympathischen Jungs rund um die beiden Front-Ladies Elke und Irene entwickelten sich zu einer der beliebtesten und erfolgreichsten Coverbands in Österreich.  Zum Frühschoppen am Sonntag spielen zunächst die Original Kernbeißer mit Kurt Müller am Akkordeon und Thomas Stadler an der Gitarre. Mittags bringen die Alpin Drums den Rhythmus der Bauernarbeit (Takt der Axt, das Rauschen der Sense, das Zischen des Melkens) auf die Bühne. Sie machen Musik mit allem, was sich auf einem Bauernhof finden lässt, ein mehrdimensionales, kraftvolles und aberwitziges Klangspektakel. Abends stürmt dann die Partyband Highlife die Bühne mit einer hochexplosiven Mischung aus Charthits, Rockklassikern, Pop und New Metal.

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>>> Bilder von Festug und Auftakt

Eppenschlag hat 1000 Einwohner - 42 mehr als gedacht

Ein Schulhaus und eine gesunde Dorfgemeinschaft machen Eppenschlag lebenswert.

Nur 80,2 Millionen Menschen leben in der Bundesrepublik. So das Ergebnis der Volkszählung. Bisher war man von 81,7 Millionen Einwohnern ausgegangen. Das bedeutet ein Minus von 1,5 Millionen Menschen oder gut 1 %. Auch der Landkreis Freyung-Grafenau hat 740 Einwohner weniger als angenommen.

Doch Eppenschlag beweist, dass es auch andes sein kann. In der Gemeinde wohnen 42 mehr Menschen als angenommen. Zum Stichtag des Zensus am 09.05.2011 waren es genau 1000 Einwohner. Mit einer Steigerung von 4,38 % setzte sich Eppenschlag an die Spitze des Landkreises. Gegen den Trend hat auch der  Markt Schönberg 134 Einwohner oder 3,56 % mehr. Darüber freut sich besonders der Kämmerer, der nun auf höhere Zuweisungen und Umlagen hoffen darf.

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