Gemeinde Eppenschlag

Karl Reith als Altbürgermeister geehrt

Christian Süß ernennt Karl Reith zum Altbürgermeister, begleitet von Ehefrau Katharina Reith

Vor 36 Jahren, im Jahr 1978 forderte der 25-jährige Karl Reith den amtierenden Bürgermeister Alfred Mayer als junger Kandidat heraus. "Mit jugendlichem Elan, gepaart mit dem Vertrauen der Menschen unserer Gemeinde und seiner Erfahrung in Verwaltungsarbeiten, die er durch seine Ausbildung als Finanzbeamter erhielt, erreichte Karl Reith bei seiner 1. Nominierung auf Anhieb 61% der abgegebenen Stimmen", berichtete sein Nachfolger im Amt als Eppenschläger Bürgermeister Christian Süß. Damit habe die Erfolgsgeschichte Karl Reiths begonnen.

Vor einer stattlichen Anzahl an Bürgerinnen und Bürgern, Vereins- und Gemeindevertretern und Weggefährten Karl Reith ernannte Christian Süß seinen Vorgänger ganz offiziell zum Altbürgermeister. Die Erhaltung des Schulstandortes, der Aufbau der Kanalisation, Aufbau und Erhaltung des Wegenetzes nannte Süß als große Meilensteine der Tätigkeit Karl Reiths. Besonders die gelungenen Dorferneuerungen und das aktive Gemeinde- und Vereinsleben wurden immer wieder auf Wettbewerben überregional prämiert. Auch das Pfingstfest entwickelte sich unter Bürgermeister Karl Reith zu einem der schönsten Feste, das weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt sei. "Und hierbei finde ich, ist besonders zu erwähnen, dass du nicht nur zum Anzapfen und für die Ansprache zu ständig warst, sondern  im wahrsten Sinne Hand angelegt hast. Für uns alle immer ein Vorbild, auch wenn es am Pfingstmontag in der Früh heißt, anzupacken", so Christian Süß.

Als erstes gratulierte Landrat Ludwig Lankl: "Was du gleistet hast, ist gigantisch."

In seiner Dankesrede blickte Karl Reith auf die 35 Jahre lange Amtszeit zurück. In seinem neuen Lebensabschnitt wolle er viel reisen so vom Eppenschlager Bürgermeister zum Weltbürger werden.

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

15 neue Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit Handschlag aufgenommen
Verdiente Mitglieder geehrt
Karl Reith zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit ernannt

Eppenschlag hat größte Jugendfeuerwehr des Landkreises - Christian Molz und Max Peindl als Kommandanten wiedergewählt

„Es gibt keine  Feuerwehr im Landkreis, die so eine große Jugendgruppe hat“, bestätigte Kreisbrandinspektor Michael Fleck den zahlreich erschienenen Eppenschläger Feuerwehrfrauen und –männern auf ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Die Früchte der erfolgreichen Jugendarbeit unter der Leitung des Jugendwartes Heinz Reitberger konnte man auch auf dieser Versammlung sehen. So konnten nicht nur vier neue Feuerwehrmänner in den aktiven Dienst aufgenommen werden, sondern auch 15 neue Mitglieder in der Jugendfeuerwehr begrüßt werden. Damit zählt die Jugendgruppe derzeit 34 Mitglieder.

Vorstand Robert Maier begrüßte eine große Zahl an Mitgliedern, darunter fast alle aktiven Feuerwehrler und die komplett erschienene Jugendfeuerwehr. Er berichtete über die zahlreichen Aktivitäten der Feuerwehr in dem vergangenen Jahr, zu dessen Höhepunkten sicher das Pfingstfest zählte. „Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten, dem Wintersportverein und der Gemeinde, ist das Pfingstfest zu einem Aushängeschild Eppenschlags geworden“, so Robert Maier. Der Vereinsausflug 2014 wird am 3. Und 4. Oktober in die Wachau gehen. Interessierte Mitglieder können sich noch beim ersten oder zweiten Vorstand anmelden. Kassier Martin Tanzer berichtete über einen sehr guten Kassenstand.

Über den aktiven Feuerwehrdienst berichtete Kommandant Christian Molz. Neben neun weiteren technischen Hilfeleistungen war das Jahr geprägt von den Einsätzen in den  Hochwassergebieten in Fischerdorf und Passau. Trotz der schlimmen Eindrücke berichtete Molz von der großen Dankbarkeit der betroffenen Bevölkerung. Den beteiligten Feuerwehrlern überreichte Kreisbrandinspektor Michael Fleck den Dank der Staatsregierung. Insgesamt  476 Einsatzstunden wurden geleistet. Fast genauso hoch war die Zahl der Stunden, die im Rahmen der 18 Übungen geleistet wurden.  Als nächstes großes Ziel sprach der Kommandant die Ersatzbeschaffung für das LF16/12 an. Auch die Einführung des Digitalfunks und der damit verbundene Probebetrieb wird ein Schwerpunkt werden.

Bürgermeister Christian Süß dankte den beiden Kommandanten Christian Molz und Max Peindl für ihren Einsatz, die sich für die Übungen immer wieder interessante Szenarien einfallen ließen und war froh, dass diese sich ein weiteres Mal zur Wahl stellten. Bei der anschließenden Wahl wurden sowohl Christian Molz als erster Kommandant als auch Max Peindl als zweiter Kommandant einstimmig wieder gewählt, was als besonderer Vertrauensbeweis der Feuerwehr an ihre Kommandanten gewertet werden kann. 

Eine besondere Ehrung zuteil wurde „einem väterlichen Kamerad, der mehr als dreieinhalb Jahrzehnte vorneweg marschierte“.  Zum Dank ernannte die Freiwillige Feuerwehr Eppenschlag Karl Reith unter großem Applaus zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit und überreichte ein Geschenk und einen Blumenstrauß an seine Ehefrau Katharina.

Ergebnisse der Gemeinderatswahl

Aus der Liste 01, Christlich Soziale Union (CSU) wurden folgende Kandidaten in den Gemeinderat gewählt:

  1. Binder, Michael, 695 Stimmen
  2. Ebner, Alois, 333 Stimmen
  3. Maier, Bernhard, 285 Stimmen
  4. Resch-Karger, Mathilde, 282 Stimmen
  5. Reith, Thomas, 271 Stimmen

Aus der Liste 05, Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) wurden folgende Kandidaten in den Gemeinderat gewählt:

  1. Weber, Thomas, 418 Stimmen
  2. Buchecker, Franz, 327 Stimmen
  3. Perl, Michael, 265 Stimmen  

 

 

Verwaltung nach Schönberg verlegt

Im Schönberger Rathaus können alle Behördenangelegenheiten erledigt werden.

Zum 1. Februar 2014 wird die Verwaltung der Gemeinde Eppenschlag komplett in das Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Schönberg verlegt. Die zuletzt nur noch stundenweise geöffnete Gemeindekanzlei wird geschlossen. 

Im Schönberger Rathaus stehen alle Ämter zur Verfügung und können durch die behindertengerechte Ausstattung auch uneingeschränkt erreicht werden. Behördenangelegenheiten können hier zu den täglichen Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und am Mittwoch zusätzlich von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr erledigt werden.

Bürgermeister Christian Süß ist montags von 14.00 bis 16.00 im Rathaus zu erreichen und steht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Kinder fragen den Bürgermeister

Sie informierten sich beim Bürgermeister: Elisabeth, Lara, Korbinian, Michael, Mika

Seit 1. August ist Bürgermeister Christian Süß im Amt. Nun stellt er sich den Fragen der Viertklässler Elisabeth, Lara, Korbinian, Mika und Michael. Natürlich gehen viele Fragen um das neue Amt, warum er Bürgermeister werden wollte und was ihm an seinem Amt gut gefällt. Christian Süß erzählt von seiner Verbundenheit mit der Gemeinde Eppenschlag und seiner Tätigkeit im Gemeinderat: "ich möchte etwas bewegen und gestalten in der Gemeinde, in der ich lebe. Außerdem bin ich sehr gerne unter Leuten und komme gerne mit Menschen ins Gespräch." Er erzählt von seiner Arbeit als Bürgermeister, dass er die Aufgabe nur ehrenamtlich ausführt und ansonsten als Lehrer an der Berufsschule Deggendorf arbeitet. An zwei Tagen in der Woche ist er ganz für die Gemeinde da, häufig hat er auch abends noch Veranstaltungen, die er besucht.

Doch auch die Gemeindepolitik kommt zur Sprache. Die Schüler fragen, wie viel Geld denn zur Verfügung stehe. Dies hänge einmal von den Aufgaben ab, erklärt Christian Süß, aber auch davon, wie viel die örtlichen Unternehmen verdienen und wie viele Menschen in Eppenschlag wohnen. Gefragt nach konkreten Zielen nennt der Bürgermeister den Ausbau der Internet-Verbindungen, die Schaffung von Spiel- und Sportmöglichkeiten wie den geplanten Bike-Park aber auch das Urnenfeld auf dem Friedhof.

Aber auch die Person Christian Süß wird gefragt, so zum Beispiel nach seinen Lieblingsplätzen in Eppenschlag: "Natürlich gefällt es mir dort, wo ich wohne. Aber gerne gehe ich auch auf den Hessenstein." Und bei letzterem waren sich Bürgermeister und Kinder einig, dass dies ein besonders schöner Platz sei.

Und eine letzte Frage brannte den Kindern auf den Nägeln: "Machen Sie in diesem Jahr den Nikolaus?" Dies musste Christian Süß jedoch vereinen. Zwar nicht als Nikolaus, aber als bürgernaher Kommunalpolitiker hatte Christan Süß dann noch etwas Süßes für die jungen Interviewer dabei, die in ihrer Freizeit zu dem Treffen gekommen waren.

Ausschüttung 2013 für den Erhalt der Wanderwege

Kämmerer Martin Pichler, Bürgermeister Christian Süß und Geschäftsstellenleiter Günter Klampfl überreichen die Ausschüttung an Rupert Kraft, Vorsitzendem des Kuturvereins

Durch die Bürgerstiftung Eppenschlag wurde eine Einrichtung geschaffen, die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, Geld für gemeinnützige Zwecke zu stiften und damit gezielt ihre Heimat zu fördern. Dies kann im Bereich der Heimatpflege, der Jugend- und Altenhilfe, für mildtätige Zwecke, Naturschutz und Landschaftspflege, des Sports und weiteren freiwillige gemeindliche Aufgaben erfolgen. "Mit einer Bürgerstiftung bleit das Geld an Ort und Stelle", erläuterte Günter Klampfl von der Sparkasse Freyung-Grafenau den Sinn einer solchen Stiftung

Interessierte Menschen können an die Bürgerstiftung eine Spende (bis 199,99€) oder eine Zustiftung (ab200€) machen. Während eine Spende kurzfristig wieder dem Stiftungszweck entsprechend ausgeschüttet wird, erhöht eine Zustiftung das Kapital der Bürgerstiftung und damit die jährlichen Erträge. Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Bürgerstiftung Eppenschlag gab Günter Klampfl  bekannt, dass der in dem zurückliegenden Geschäftsjahr erwirtschaftete Gewinn wurden und laut Satzung auszuzahlen sind. Man entschloss sich heuer diesen Betrag dem Kulturkreis Eppenschlag e.V., vertreten durch Ihren Vorsitzenden Rupert Kraft, zu übergeben.

Bürgermeister Christian Süß begründet die Entscheidung: "Der Kulturkreis kümmerte sich unter anderem mitunter für die neue Beschilderung, Begehbarkeit und Informationstafeln des Rundwanderweges zum Eppenschlager Hausberg, den 878m hohen Hessenstein." Erst kürzlich wurde nähe Kohlstatt am Rand des Wanderweges eine Grotte mit einer Muttergottes Figur eingeweiht. An dieser Stelle soll 1949 eine Marienerscheinung stattgefunden haben.

Die Maria auf der Kohlstatt

Pfarrer Michael Bauer weiht die Marienfigur in der neu geschaffenen Grotte.

Eine Marienerscheinung soll es auf der Kohlstatt gegeben haben, so wurde es 1949 berichtet und von dem Heimatschriftsteller Franz Schrönghammer-Heimdahl in der Geschichte "Das Wunder von Kohlstatt" festgehalten. Der Kulturkreis Eppenschlag um Vorsitzenden Rupert Kraft errichtete an der Stelle eine Mariengrotte, um die Geschichte lebendig zu halten. Pfarrer Michael Bauer weihte nun diese Stätte. Die feierliche Andacht wurde von den Marienbläsern Kirchdorf gestaltet. Zu den Gästen zählten neben Bürgermeister Christian Süß auch Altbürgermeister Karl Reith und Landrat Ludwig Lankl.

Erste Gemeinderatssitzung mit dem neuen Bürgermeister

Foto: Peter Slesiona

Kurz vor der Sommerpause in sein Amt gewählt, leitete jetzt Bürgermeister Christian Süß seine erste Gemeinderatssitzung. Dabei vereidigte der Bürgermeister Karl Spannfellner aus Großmisselberg zum neuen Gemeinderat. Spannfellner war für den ausgeschiedenen Karl Reith auf der Liste der CSU nachgerückt.

Finanzpolitisches stand anschließend auf der Tagesordnung. Christian Süß berichtet über den Plan der Gemeinde, den hohen Schuldenstand im Haushaltsjahr 2014/15 erheblich zu reduzieren.

Eppenschlag hat 1000 Einwohner - 42 mehr als gedacht

Ein Schulhaus und eine gesunde Dorfgemeinschaft machen Eppenschlag lebenswert.

Nur 80,2 Millionen Menschen leben in der Bundesrepublik. So das Ergebnis der Volkszählung. Bisher war man von 81,7 Millionen Einwohnern ausgegangen. Das bedeutet ein Minus von 1,5 Millionen Menschen oder gut 1 %. Auch der Landkreis Freyung-Grafenau hat 740 Einwohner weniger als angenommen.

Doch Eppenschlag beweist, dass es auch andes sein kann. In der Gemeinde wohnen 42 mehr Menschen als angenommen. Zum Stichtag des Zensus am 09.05.2011 waren es genau 1000 Einwohner. Mit einer Steigerung von 4,38 % setzte sich Eppenschlag an die Spitze des Landkreises. Gegen den Trend hat auch der  Markt Schönberg 134 Einwohner oder 3,56 % mehr. Darüber freut sich besonders der Kämmerer, der nun auf höhere Zuweisungen und Umlagen hoffen darf.

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