Um 11 Uhr fuhren die ersten Pferdeanhänger mit ihren herausgeputzten Pferden und schmuckem Geschirr, sowie den geschmückten Kutschen und Planwägen in Fürstberg vor. Gegen 12 Uhr waren alle Pferde eingespannt und Schirmherr Peter Schmid, Bürgermeister a.D., begrüßte die Rosserer, Fuhrleute und Reiter zu dieser wunderschönen Jubiläumsflurfahrt und dem Umritt.
Insbesonders wurde 1.Bürgermeister Manfred Schneider und Pfarrvikar Antony begrüßt, sowie das Organisationsteam rund um Sabine und Tobias Schopf. Durch ihr Engagement konnten 15 Gespanne und 30 Reiter und Reiterinnen für die Flurfahrt gewonnen werden.
Danach setzte sich der Festzug zur Flurfahrt in Gang, von Fürstberg nach Gschwendtner Mühle, weiter nach Grünbach. Von dort ging es runter nach Röhrnbachmühle, anschließend wieder zurück nach Eppenschlag, wo wir dann nach einer erlebnisreichen Flurfahrt gegen 14:00 Uhr ankamen. Unser Pfarrvikar Antony bildete die geistliche Umrahmung mit der Segnung der Pferde, der Kutscherinnen und der Kutscher, sowie allen Rosserern, ein herzliches Vergelt’s Gott dafür.
Diese Flurfahrt war zum Jubiläum ein besonderer Höhepunkt, denn sie verbindet unsere Heimat, die Natur, die Liebe zu unseren Rössern und die Freundschaft. Es ist schön zu sehen, wie Jung und Alt zusammenkamen, um diese schöne Tradition zu erhalten.
Noch einmal ein großes Dankeschön an alle Fuhrleute, den Reiterinnen und Reitern die so zahlreich erschienen sind. Jeder hatte seine Pferde auf seine eigene besondere Art herausgeputzt. Es war ein einmaliges Erlebnis.
In den nachmittags Stunden, die sehr zahlreich besucht waren, gab es Kaffee und Kuchen. Später freute man sich auf kühle Getränke und Grillspezialitäten. Es kamen immer mehr Gäste zum Jubiläum, um ihre Gratulation geltend zu machen.
Auch der Festbetrieb am Abend war sehr gut besucht und sorgte bis in die späten Abendstunden für eine gesellige Atmosphäre. Zudem fand eine Verlosung mit drei Geldpreisen statt, die bei den Besucher/innen für zusätzliche Spannung sorgte.
Ab 18 Uhr sorgte die Musikgruppe d’Noudnigl’n für beste Stimmung und einen gelungenen Festabend.
Um 20 Uhr begrüßte unser 1. Bürgermeister Manfred Schneider alle Gäste sehr herzlich, sowie Tobias Schopf, den 1. Vorstand des Rosserer Stammtisches Fürstberg. Schneider überreichte ihm die Ehrenurkunde zum 30-jährigen Jubiläum und ein symbolisches Hufeisen und sprach ihm seinen Dank und Anerkennung mit großem Respekt mit den Worten aus: „möge der Verein weiter in der Zukunft wachsen und gedeihen.“
Daraufhin begrüßte der 1. Vorstand Tobias Schopf alle Festgäste sowie die anwesenden Vereine und Institutionen auf das Allerherzlichste.
Schirmherr Schmid übernahm die Ehrungen.
Ja, 30 Jahre Rosserer Stammtisch Fürstberg ist in der Tat eine lange Zeit.
In dieser Zeit wurde viel geleistet, organisiert, eine Festkutsche gekauft, eine Garage gebaut, das jährliche Rosserer Fest und die Christbaum Versteigerung auf die Füße gestellt, Ausflüge ins Leben gerufen, Stammtische gehalten. Viele Rosserer waren auch immer zugegen bei anderen Festen, die in Eppenschlag ausgerichtet werden.
Vor den Ehrungen hielt man noch einige Minuten inne zum Gedenken an Hans Schopf, der am 02.04.2026 verstorben ist und eigentlich der Vater dieses Rosserer Vereins als Gründungsmitglied darstellte. Er hatte all die Aktivitäten, über die berichtet wurde, mit ins Leben gerufen hat.
Peter Schmid überreichte die Ehrenurkunden mit einigen launigen Worten zu jeder Persönlichkeit an folgende Gründungsmitglieder:
- Schopf Tobias
- Schopf Helga
- Süß Georg
- Haydn Michael
- Pscheidt August
- Resch Johann
- Wittenzellner Anna
- Wittenzellner Johann
- Schleich Kurt
Abschließend bedankte Schmid sich noch einmal beim gesamten Organisationsteam, bei der Küche, bei dem Service, Getränkeausschank, Kuchenverkauf, beim Auf- und Abbauteam für den reibungslosen Ablauf und wünschte dem Rosserer Stammtisch zum 30-jährigen Jubiläum alles, alles Gute, herzlichen Glückwunsch und weiterhin einen guten Zusammenhalt in diesem Verein.
Text/Fotos: Maria Halser/Gmoabladl