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Eppenschlag

Feuerwehr blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Am 27. Februar fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt. 1. Vorstand Günther Wenig konnte dazu 64 Anwesende begrüßen.

Nach dem Totengedenken blickte der Vorsitzende auf ein aktives Vereinsjahr zurück. In zwei Vorstandssitzungen wurden Anschaffungen, Planungen und Veranstaltungen besprochen, unter anderem auch die grobe Ausrichtung des 150-jährigen Gründungsfestes im Mai 2027. Wie gewohnt wurden alle Feste und Veranstaltungen in und rund um Eppenschlag stets gut besucht. Auch die eigenen Veranstaltungen verliefen hervorragend. So wurde 2025 beim Nikolausmarkt sowie bei der Christbaumversteigerung das bisher beste Ergebnis erzielt.

Über die Arbeit der aktiven Mannschaft berichtete 1. Kommandant Martin Tanzer. Zum Jahresende 2025 gehörten der aktiven Mannschaft 60 Feuerwehrdienstleistende an. Im vergangenen Jahr wurden wieder zahlreiche Übungen abgehalten, bei denen insgesamt über 1000 Übungsstunden zusammenkamen. Besonders bemerkenswert war die durchschnittliche Teilnehmerzahl von 31 Aktiven pro Übung. Zudem legten drei Gruppen erfolgreich das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ ab. Das Einsatzgeschehen blieb im vergangenen Jahr mit acht Einsätzen vergleichsweise ruhig. Auch in die Ausbildung wurde investiert: So absolvierten mehrere Mitglieder verschiedenste Lehrgänge, unter anderem Funk-, Gruppenführer- und Maschinistenlehrgänge.

Auch von der Jugendfeuerwehr gab es positive Nachrichten. Im vergangenen Jahr umfasste die Truppe 20 Jungen und Mädchen. Wie gewohnt war die Übungsbeteiligung mit durchschnittlich elf Jugendlichen sehr gut. Zu den Höhepunkten des Jahres zählte sicherlich der mittlerweile traditionelle Jugendtag – diesmal seit Langem wieder mit Übernachtung. Neben zahlreichen Spielen und Einsatzübungen konnten die Teilnehmer den Tag gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen lassen. Zum Abschluss ihres Berichtes verabschiedete sich Jugendwartin Ramona Molz aus ihrem Amt. Auch ihre Kameradin Selina Kraft legt das Amt der Jugendwartin nieder. Für Ersatz wurde aber bereits gesorgt: Künftig übernehmen Katharina Denk und Laura Gigl gemeinsam mit dem bisherigen Jugendwart Roland Fuchs die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses.

Anschließend ergriff stellvertretender Atemschutzwart Thomas Maier das Wort. Im vergangenen Jahr konnten die 17 Atemschutzträger ihr Können mehrmals unter Beweis stellen – etwa beim Atemschutztag, bei mehreren Einsatzübungen und Einsätzen sowie erstmals bei der virtuellen Brandbekämpfung mittels VR-Brille. Dank dieser Technik können verschiedene Szenarien eines Brandeinsatzes simuliert und der Umgang mit unterschiedlichen Strahlrohrtechniken geübt werden.

1. Bürgermeister Peter Schmid richtete mit etwas Wehmut zum letzten Mal in seiner Amtszeit seine Grußworte an die Anwesenden. Besonders betonte er die Bedeutung der Feuerwehr für die Gemeinde und würdigte das Engagement aller Mitglieder. Die ständige ehrenamtliche Einsatzbereitschaft verdiene höchsten Respekt.

Pfarrer Simon Steinbauer bedankte sich für die Einladung und schloss sich den Worten des Bürgermeisters an. Den Berichten zufolge sei Eppenschlag eine lebendige Gemeinde, deren Pfingstfest als Aushängeschild weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt sei.

Auch Kreisbrandinspektor Armin Garhammer zollte der Eppenschlager Wehr großen Respekt. Seitens der Inspektion informierte er über das vergangene Feuerwehrjahr im Landkreis. Besonders erfreulich sei der Rückgang der Einsätze sowie die gute personelle Aufstellung der Wehren. Mit 60 Aktiven und durchschnittlich 31 Übungsteilnehmern habe sich die Feuerwehr Eppenschlag dabei besondere Anerkennung verdient.

Zu guter Letzt ergriff Johannes Ertl, stellvertretender Kommandant unseres Patenvereins aus Kirchdorf, das Wort. Er berichtete von mehreren gemeinsamen Einsätzen und Übungen im vergangenen Jahr, bei denen die Zusammenarbeit wie gewohnt hervorragend funktioniert habe. Auch für 2026 seien wieder mehrere gemeinsame Übungen geplant.

Nach einem informativen Abend beendete 1. Vorstand Günther Wenig die Jahreshauptversammlung mit einem einfachen „Wasser marsch! "
Text/Foto: Carina Wagner

EHRUNGEN:
30 Jahre Aktiver Dienst: Trauner Markus
40 Jahre Aktiver Dienst: Maier Ferdinand, Maier Josef, Maier Robert
50 Jahre Mitgliedschaft: Weber Max
55 Jahre Mitgliedschaft: Garhammer Albert, Garhammer Johann, Maier Max, Mayer Alfred
60 Jahre Mitgliedschaft: Kölbl Johann, Schwankl Max
65 Jahre Mitgliedschaft: Maier Michael

BEFÖRDERUNGEN:
Feuerwehrmann: Gigl Christoph, Loibl Tobias, Schwankl Maximilian
Löschmeister: Buchecker Jonas, Maier Matthias, Wenig Günther

 

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