Mit einem Bayerischen Meistertitel, einem Vizemeistertitel, zwei dritten Plätzen sowie weiteren starken Ergebnissen kehrten die Nachwuchslangläufer des WSV Eppenschlag von den Bayerischen Meisterschaften im Skilanglauf aus Finsterau zurück.
Am 31. Januar und 1. Februar 2026 traf sich im nordischen Zentrum Finsterau der bayerische Langlaufnachwuchs zu den Titelkämpfen. Für den WSV Eppenschlag gingen Emily Schiller, Alina Maier und Leonhard Tanzer an den Start und überzeugten mit durchweg starken Leistungen. Zum Auftakt stand am Samstag ein technisch anspruchsvolles Einzelrennen in der klassischen Technik auf dem Programm, bei dem neben Ausdauer auch koordinative Fähigkeiten gefragt waren. In der Schülerklasse U12 lief Emily Schiller über 2,5 Kilometer mit sauberer Technik und hohem Tempo auf einen hervorragenden dritten Platz. Ebenfalls Rang drei erreichte Alina Maier in der Schülerklasse U15 über fünf Kilometer. Leonhard Tanzer belegte in der stark besetzten Schülerklasse U14 einen respektablen siebten Platz im bayerischen Spitzenfeld.
Am Sonntag folgten die Staffelrennen, bei denen der Eppenschlager Nachwuchs nochmals auf sich aufmerksam machte.: In der Klasse U12/U13 weiblich sicherte sich Emily Schiller gemeinsam mit Johanna Hecht (Skadi Bodenmais) und Julia Gürster (SV Bayerisch Eisenstein) nach einem taktisch klugen Rennen den Bayerischen Meistertitel. Das Trio setzte sich früh an die Spitze und brachte die Führung souverän ins Ziel. Auch die Staffel der U14/U15 männlich mit Leonhard Tanzer sowie Vincent Gaaß (WSV DJK Rastbüchl) und Quirin Bredl (SC Zwiesel) zeigte großen Kampfgeist und erreichte einen guten elften Platz. Für einen weiteren Podestplatz sorgte Alina Maier in der weiblichen U14/U15-Staffel: Gemeinsam mit Valentina Maurer (WSV DJK Rastbüchl) und Pauline Knab (SCMK Hirschau) lief sie nach einem spannenden Rennen auf Rang zwei und damit zum Bayerischen Vizemeistertitel.
Trainer Norbert Schiller zeigte sich entsprechend zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge und hob insbesondere die technische Entwicklung sowie die große Motivation des Nachwuchses hervor. Text: Matthias Reith