Am Osterfeuer segnete Pfarrvikar Antony die neue Osterkerze. Als das Licht in die dunkle Kirche getragen wurde erklang dreimal „Lumen Christi – Christus, das Licht“. Von Kerze zu Kerze breitete sich das Licht aus, bis die ganze Kirche hell erstrahlte.
Zu Beginn der Liturgiefeier wurde das Exsultet (Osterlob) von Katharina Denk gesungen, es folgten Lesungen, das Gloria, Halleluja Ruf und das Evangelium. Pfarrvikar Antony erläuterte in der Predigt die Osternachtsliturgie und erinnerte uns: „Das Licht kommt nicht nur von oben – es wächst auch zwischen uns. Vielleicht haben Sie das schon erlebt: In dunklen Zeiten sind Menschen plötzlich füreinander da. Nachbarn helfen sich, Fremde werden zu Verbündeten, es entsteht Gemeinschaft. Stellen Sie sich vor, was geschieht, wenn viele Menschen ihr Licht teilen. Wenn wir nicht sagen, es ist dunkel, sondern: ich bringe ein Licht. Dann wird aus vielen kleinen Flammen ein helles Leuchten. Dann wird Ostern sichtbar, mitten in unserer Welt“.
Eucharistiefeier und Speisenweihe und das „österliche Lachen“ bildeten den Abschluss der österlichen Auferstehungsfeier. „Allen gebührt Dank, die diese Nacht vorbereitet haben: Mesnerin, Ministranten, Lektor, Chor und allen die mitgefeiert haben. Halleluja – der Herr ist wahrhaft auferstanden“.
Text/Foto: Gisela Reith