Eppenschlags junge Generation nutzt Gelegenheit beim Kinder- und Jugendforum ihre Wünsche zu äußern
Dass die Jugend in Eppenschlag etwas zu sagen hat, zeigte sich beim Kinder- und Jugendforum im Gemeindehaus, das aufgeteilt in zwei Veranstaltungen stattfand. Ein Drittel aller Eppenschlager Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren nahmen nachmittags und eine engagierte, motivierte Gruppe Jugendlicher abends die Gelegenheit wahr, ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft ihres Heimatortes einzubringen.
Organisiert wurde das Forum von der Kommunalen Jugendpflegerin Nicole Waschinger zusammen mit Co-Moderatorin Nina Stelzl, unterstützt von Bürgermeister Peter Schmid, Verwaltungsangestellter Eva Schneider und Jugendbeauftragtem Norbert Schiller.
Die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren lobten vor allem den Park, die Natur und die freundlichen Menschen im Ort. Zudem zählt der Getränkemarkt und der Marbacher Spielplatz zu den beliebtesten Orten. Auch das Gmoabladl gefiele Ihnen sehr. Auf ihrer Wunschliste standen mehr Spielplätze, ein Bodentrampolin und ein Fußballplatz mit zwei Toren außerdem eine Wippe. Besonders begeistert waren sie von der Idee eines eigenen Gartenprojekts beim Gemeindehaus, wo sie Blumen, Obst und Gemüse pflanzen und selbst pflegen könnten.
Am Abend diskutierten die Jugendlichen über Themen wie Busverbindungen, Nahversorgung und Freizeitangebote. Großen Zuspruch fand der Vorschlag einer Kickerbox – einem kleinen Fußballfeld mit Kunstrasen und Banden. Auch der Jugendtreff soll modernisiert und stärker an den Bedürfnissen der Jugendlichen ausgerichtet werden.
Bürgermeister Schmid zeigte sich offen für die Vorschläge: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie engagiert und überlegt unsere jungen Leute ihre Gemeinde mitgestalten wollen.“
Beide Veranstaltungen endeten bei Pizza und Spielen – mit dem Gefühl, dass Beteiligung Spaß macht und Wirkung zeigt.
Abschließend ist zu sagen, dass das Kinder- und Jugendforum folgendes gezeigt hat: Eppenschlags junge Generation ist aktiv, kreativ und voller Tatendrang. Viele der eingebrachten Ideen sind realistisch und können mit Unterstützung der Gemeinde schrittweise umgesetzt werden.
So wird Eppenschlag weiter zu dem, was es schon heute ist – eine lebenswerte, kinder- und jugendfreundliche Gemeinde, in der die Meinung der Jüngsten zählt.
Jugendpflegerin Nicole Waschinger zog zum Abschluss ein sehr positives Fazit: „Hier wächst eine Generation heran, die Verantwortung übernimmt und ihre Heimat aktiv mitgestaltet.“
Fotos: Landratsamt Freyung-Grafenau