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Eppenschlag

Wenn’s beim Joglbauer brennt ...

„Wenn’s beim Joglbauer brennt, brennt ganz Großmisselberg!“ Diese Aussage hörte man oft, wenn es um prägnante Objekte für die Feuerwehr im Gemeindebereich Eppenschlag ging. Genau deshalb fand am 4. Oktober 2025 eine großangelegte Alarmübung beim Anwesen Schwankl in Großmisselberg statt.

Insgesamt sieben Feuerwehren (Klingenbrunn, Innernzell, Gmünd, Schönberg, Hartmannsreit, Grafenau, Eppenschlag) rückten nach Sirenenalarm aus. Natürlich hatten die Kommandanten der Feuerwehr Eppenschlag die Übung sorgfältig geplant, doch wie so oft, kam es anders als erwartet. Ein Realeinsatz warf die Planungen kurzfristig über den Haufen, was die Übung jedoch umso realistischer für alle beteiligten Feuerwehren machte.

Angenommen wurde ein Brand der Stallung mit mindestens zwei vermissten Personen, von denen eine unter einem landwirtschaftlichen Fahrzeug eingeklemmt war. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Personen gerettet werden. Außerdem gelang es den Einsatzkräften, für die insgesamt vier gefährdeten angrenzenden Gebäude und Höfe rechtzeitig Widerstandslinien aufzubauen. Ziel dieser Übung war es, den grundsätzlichen Ablauf zu testen und zugleich die Wasserversorgung in Großmisselberg auf den Prüfstand zu stellen. Diese konnte als sehr gut bewertet werden.

Bei der anschließenden Besprechung dankte Bürgermeister Peter Schmidt dem Kommandanten Martin Tanzer und seiner Mannschaft für die Ausrichtung der Alarmübung. Auch Kreisbrandmeister und zukünftiger Kreisbrandinspektor Armin Garhammer aus Spiegelau bescheinigte einen hervorragenden Verlauf der Übung. Er betonte zudem die Bedeutung solcher realistischen Einsatzübungen, um für den Ernstfall – der hoffentlich nie eintreten wird – bestmöglich vorbereitet zu sein.
Die Feuerwehr Eppenschlag bedankt sich bei allen beteiligten Feuerwehren und bei allen aktiven Feuerwehrdienstleistenden für die geleistete Arbeit. Ein besonderer Dank gilt zudem Herrn Max Schwankl für die Bereitstellung des Übungsobjekts.

Text/Foto: Martin Tanzer

 

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